Download e-book for kindle: Augustinus - Spuren und Spiegelungen seines Denkens: Von by Norbert Fischer

By Norbert Fischer

ISBN-10: 3787319239

ISBN-13: 9783787319237

Seit Aurelius Augustinus (354-430), dem bedeutendsten Denker der Spätantike, ist die Rückbindung der Frage nach der Wahrheit an die Frage nach dem Ich, additionally an die Selbsterkenntnis, ein Grundthema der Philosophie; nach Platon, dem Begründer der abendländischen Philosophie, conflict Augustinus der zweite große Denker der Antike von bis heute prägender Kraft.

In den beiden hier vorgelegten Bänden wird die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte seines Werks von den Anfängen bis in die Gegenwart umfassend und kompetent erfaßt und zur Darstellung gebracht. Im ersten Band wird die direkte Wirkung des Augustinischen Denkens auf seine unmittelbaren und späteren Nachfolger deutlich herausgearbeitet. Der zweite Band gibt Aufschluß über die nachhaltige Spätwirkung des Augustinischen Werks seit Beginn der Neuzeit, die bis in die Gegenwart anhält.

Beide Bände empfehlen sich als explizite Kompendien zur Wirkungsgeschichte Augustins und als anregende Wegweiser für das Studium seines Werks nach der Maßgabe des Kenntnisstandes der neueren Forschung.

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Con! 7,20). Kurz daraufverfaßt er die antiskeptische Schrift De Academicis. In den späten Retractationes (1,1) führt Augustinus aus, daß er sich in dem Frühwerk De Academicis geistig gereinigt habe, indem er die stärksten und auch ihn selbst beeinflußenden Zweifelsargumente untersuchte, die, wie er nun meint, viele Menschen von der Wahrheit abhielten. Wenn sich Augustinus hier gegen die Akademischen Philosophen richtet, dann sind mit Arkesilaos und Karneades genau jene Skeptiker der Platonischen Akademie gemeint, die Cicero in seiner Schrift Academica referierte.

Eine weitere Parallele zwischen Augustinus und Descartes besteht darin, daß beide die Relation zwischen Denken und Sein des ego als ein Konditional formulieren. Augustinus beschreibt dies sogar deutlicher als Descartes, wenn er sagt: >si fallor, sum<. Das >si< deutet dieselbe notwendige Relation an wie bei Descartes das >ergo<. 17 Allerdings ist bei heiden mit dieser konditionalen Formulierung nicht intendiert, das Wissen des Ich um sich als einen Syllogismus zu deuten; es handelt sich vielmehr um ein unmittelbares Wissen; 18 in dieser Hinsicht ist sicherlich Heidegger zuzustimmen, daß das >ergo< bei Descartes nur für Verwirrung gesorgt habe und man es besser ganz weglassen sollte.

Es muß ein allem Vergleichen und damit aller Wahrscheinlichkeit und Ähnlichkeit vorgängiges, apriorisches Wissen von Wahrheit geben, will man Wahrheitsähnlichkeit oder Wahrscheinlichkeit als solche beurteilen. « II V gl. Platon: Phaidon 74d - e und Phaidros 25ge - 26oc. 32 I RAINER SCHÄFER Ein weiterer Aspekt der antiskeptischen Argumentation Augustins besteht darin, daß er den kataleptischen Eindruck, die phantasia kataleptike der Stoiker, aufnimmt. Dieser erfassende Eindruck ist nach stoischer Lehre ein Wahrheitskriterium, das eine unwillkürliche Zustimmung zu einem mentalen Erlebnis von uns herausfordert.

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Augustinus - Spuren und Spiegelungen seines Denkens: Von Descartes bis in die Gegenwart by Norbert Fischer


by Kenneth
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